Der Baukredit Ratgeber Blog
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Wie der Zins unser Leben beinflusst

Der Zins stammt aus dem lateinischen „census“ und bedeutet Abgabe. Der Zins (§608 u. 609 BGB) ist eine Gebühr zur Überlassung von Kapital (Geld). Zum Tragen kommt der Zins bei Geldanlagen und Krediten. So zahlt der Kreditnehmer (Geldempfänger) einen Zins an den Kreditgeber (Geldgeber). Dabei kann der Geldgeber sowohl die Bank (dann spricht man von einem Kredit) als auch ein Anleger (dann spricht man von einer Geldanlage) sein. Der Zins ist ein Bestandteil der Kreditrate. Der Zins beeinflusst die Höhe der Kreditrate entscheidet. Welchen Zins der Kreditnehmer an den Kreditgeber zahlt, hängt von verschiedenen Einflussfaktoren ab.

Der Zins und seine Einflussfaktoren

Der Zins unterliegt verschiedenen Einflussgrößen. Der Zins wird in erster Linie nach seiner Verwendung gezahlt. So bestimmt die Kreditart bzw. die Art der Geldanlage (Baufinanzierung, Dispokredit, Tagesgeld, Festgeld, etc.) die Höhe der Zinsen. Weiter Einflüsse ergeben sich durch Angebot und Nachfrage an Kapital. Der Zins ist nicht allein den Marktgesetzen unterworfen. Die Bundesbank und die EZB (Europäische Zentralbank) besitzen Einflussmöglichkeiten und regulieren je nach Wirtschaftslage den Zins. Die bekannteste Einflussgröße der EZB ist der Leitzins. Durch Anheben und Absenken steuert Sie das Zins-Niveau am Markt. Zusätzlich beeinflusst den Zins das Einzelrisiko des Kreditnehmers. Dabei kann der Zins höher oder niedriger ausfallen. Ermittelt wird dieser über den Scoring – Wert des Kreditnehmers von der Bank. Der Zins spiegelt also das Kreditrisiko bzw. Kreditausfallrisiko für den Kreditgeber wieder.

Zins u. seine Ausprägung

Beim Zins unterscheidet man zwischen Guthabenzins und Kreditzins. Wenn es sich um eine Geldanlage handelt, dann spricht man von Guthabenzins. Bei einem Kredit oder Darlehen von einem Kreditzins. Meist ist der Zins für einen Kredit höher als der Zins einer Geldanlage. Die Differenz aus beiden ist meist der Bruttogewinn der Bank. (Siehe auch Artikel „Wucherzins“)

Zins für Baufinanzierung

Bei einer Baufinanzierung wird die Zins-Höhe mit einer Zinsfestschreibung für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Diese kann zwischen 5 bis 25 Jahre betragen. Nach Ablauf der Zinsbindung wird der Zins mit der Bank neu vereinbart. Diese Fase nennt man auch Prolongation. Sie birgt für den Kreditnehmer ein hohes Risiko. Der Kreditnehmer weis nicht, wie hoch der Zins nach der Prolongation sein wird. Ein meist zu wenig genutztes Mittel gegen das Prolongationsrisiko oder bei Umschuldung ist das Forward Darlehen.

Zins für Geldanlage

Der Zins für Geldanlagen wird auch Guthabenzins genannt. Dieser Zins ist bis zu einer Höhe von 800 EUR pro Jahr und Person steuerfrei. Dazu muss der Anleger bei seiner Bank einen Freistellungsantrag stellen. Sind die Zins-Einkünfte über dem Freibetrag, so muss der Anleger den Zins als Kapitalertrag versteuern.

Der Zins wird meist als Nominalzins oder Effektivzins angegeben. Wobei beide Zins-Angaben nur teilweise Auskunft über die realen Kosten geben.

Zins und Einflüsse

Der Zins ist eine entscheidende Einflussgröße unserer Wirtschaft. Überall da wo Kredite aufgenommen werden, entscheidet der Zins über die Kreditbelastung u. somit über den Investitionsumfang. Angefangen vom Zins für Privatkredite über Baukredite und auch Kredite für Unternehmen. Diese entscheiden meist über unseren Arbeitsplatz. Der Zins spiegelt sich auch bei ihrer Hausbank wieder. Der Zins ist allgegenwärtig in unserem Leben. Der Zins bestimmt unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum. Somit ist nicht nur die Wirtschaft, sondern jeder Einzelne vom Zins abhängig.

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1 Baukredite zinsen | Dineandiscount { 07.28.11 at 08:44 }

[...] Wie der Zins unser Leben beinflusst — Baukredit BeraterBei einem Kredit oder Darlehen von einem Kreditzins. Meist ist der Zins für einen Kredit höher als der Zins einer Geldanlage. Die Differenz aus beiden ist … [...]

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