Finanzkrise: Sollten wir unser Bankensystem reformieren?
Sollten wir unser Bankensystem reformieren? Haben wir aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt? Oder soll der Steuerzahler, für die Fehler der Banken, weiterhin gerade stehen? Ihre Meinung ist gefragt. Diskutieren Sie mit über die Frage: Soll das Bankensystem reformieren werden?
Die Diskussion kam in einer gemütlichen Rund mit Freunden auf. Es wurde heiß debattiert mit sehr unterschiedlichen Meinungen und Standpunkten. Ich möchte diese Diskussion an dieser Stelle, mit Ihnen fortführen.
Sollten wir unser Bankensystem reformieren?
Finanzkrise: Was war passiert?
In den 20ern und 30er Jahre lies die letzte schwere Wirtschaftskrise die Welt erzittern.
Es hat Jahre gedauert bis sich die Weltwirtschaft davon erholte.
Begonnen hat alles mit der Immobilienkrise im März 2008 in den USA. Zuerst gerieten, in Deutschland, die Landesbanken ins wanken. Danach meldete die Hypo Real Estate ernsthafte Probleme. Der Staat beschloß Sicherheiten für Banken in Höhe von 500 Mrd. EUR bereit zu stellen. Das Ziel war die Verhinderung eines völligen Zusammenbruchs der Kapitalmärkte und des Geldflusses. Die Commerzbank, mit der fusionierten Postbank, waren die ersten Privatbanken die diese Staatshilfen in Anspruch nahmen. Die Deutsche Bank wird wohl die nächste sein. Die Hypo Real Estate meldete, weiteren Kapitalbedarf von 35 Mrd. EUR.
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Inzwischen wird daran gearbeitet die Staatshilfen für Banken als Beteiligung umzuwandeln. Der Staat steigt also in angeschlagene Banken mit Staatshilfen als Beteiligung ein, um diese vor dem Konkurs zu retten. Damit will man den völligen Zusammenbruch unseres Bankensystems und damit auch der Wirtschaft verhindern. Jüngstes Beispiel ? Na… natürlich wieder die Hypo Real Estat. So folgt Woche für Woche immer neue Hiobsbotschaften. Ein Ende ist noch nicht absehbar.
Doch Das Problem liegt noch schwerwiegender. Die Banken haben kein Vertrauen mehr in die Märkte und somit auch kein Vertrauen zu Ihren Kunden. Trotz staatlicher Garantien und Zinssenkungen der EZB vergeben Banken nur zögerlich Kredite an Unternehmen und Privatpersonen. Damit wird der Geldfluß von den Banken erheblich gestört. Weitere Zinssenkungen der Zentralbanken werden im Nichts verpuffen. Die Zentralbanken und der Staat stehen vor diesem, scheinbar unlösbarem Problem, Machtlos gegen über. Damit könnte die Finanzkrise in die nächste Runde gehen. Die Auswirkungen sind in keinster Weise absehbar.
Bürgschaften von 500 Mrd. EUR wurde vom Staat aus Steuermitteln bereit gestellt. Somit muß der Steuerzahler für die Gier und das verantwortungslose Handeln der Finanzinstitute gerade stehen. Soll der Steuerzahler für das Unvermögen von Banken weiter in die Pflicht genommen werden? Mit Sicherheit gibt es heute kein Zweifel, daß die Bürgschaften der richtige Weg sind. Unbestritten jedoch ist, daß Banken und das Regulierungssystem für Finanzen mit Ihrer gesellschaftlichen und finanziellen Verantwortung gescheitert sind.
Haben wir den aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt?
Oder besser, haben die Banker aus Ihren Fehlern nicht gelernt?
Es ist Mühsieg über Schuld und Unschuld zu debattieren.
Viel interessanter und konstruktiver ist doch die Frage:
Sollten wir unser Bankensystem reformieren?
Macht es Sinn das Bankensystem zu reformieren?
Oder machen wir weiter wie bisher und warten auf die nächste Krise in 80 bis 90 Jahren? Vielleicht auch schon früher? Wo bei an dieser Stelle erwähn sein sollte, daß dies kein Deutsches Problem, sonder ein Globales ist.
Was ist Ihre Meinung. Schreiben Sie Ihre Kommentare und diskutieren Sie mit.
Ich freue mich über eure Beiträge.

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