Finanzkrise: FET Chef “AIG macht mich wütend”
Der FED Boss, der US-Notenbank Ben Bernanke, äußert sich über den Rekordverlust des Versicherers AIG. Zitat: “AIG macht mich wütend” Ben Bernanke sagte vor dem US-Senats in Washington:
Zitat:
“Wenn es in den vergangenen 18 Monaten ein einziges Ereignis gab, dass mich wütend gemacht hat, dann fällt mir nichts anderes als AIG ein”. Die Situation bei AIG beunruhigt den FET Chef ganz offensichtlich sehr.
Weiterhin kritisierte Bernanke das Verhalten der AIG in der Vergangenheit. Der Vorwurf beläuft sich auf, ein unverantwortliches Verhalten und eine leichtsinnigen Billigung von unnötige Risiken.
Einen Tag nach der Finanzspritze von der US-Regierung, von 30 Mrd. Dollar an AIG, äußerte sich Bernanke dazu in der Öffentlichkeit. Die 30 Mrd Dollar Finanzspritze an AIG soll das Ende von AIG verhindert. Doch die negativen Nachrichten, bei AIG reißen nicht ab. Der US- Amerikanische Versicherer hatte vor kurzem einen erschreckenden Verlust von rund 62 Mrd. Dollar bekannt gegeben. Der FED- Chef hält , trotz seiner Meinung, die Finanzstütze an AIG für richtig.
Der Zusammenbruch von AIG hätte unabsehbare Folgen. Nicht nur in den USA, es wäre für das globale Finanzsystem wie ein Herzinfarkt. Wiederbelebungsversuche wären in solch einer Situation sehr schwierig. AIG verzeichnete allein 2008 Einen Verlust von rund 100 MRD Dollar. Das sind pro Minute 460.000 US- Dollar. Hiervon wäre u. a.. Deutschland und Deutsche Kommunen sehr stark betroffen.
Ob der US- Versicherer AIG die Krise allein mit Finanzspritzen überleben kann bleibt nach wie vor offen. Mit diesen Rekordverlusten sollte das ein schwieriges Unterfangen werden.

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