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Kaufnebenkosten-Immobilienkauf

Kaufnebenkosten entstehen mit einem Immobilienkauf. Kaufnebenkosten sind zusätzliche Aufwendungen die durch einen Immobilienerwerb entstehen. Diese können in sehr unterschiedlicher Höhe ausfallen und hängen von verschiedenen Faktoren ab. Wie Sie genau diese Kaufnebenkosten berechnen können …


Kaufnebenkosten werden beim Immobilienkauf oft von den Immobilienkäufern nicht in ausreichendem Umfang berücksichtigt. Dabei handelt es sich jedoch um eine ernst zunehmende Ausgabe, die den Kaufpreis der Immobilie stark beeinflusst. In den meisten Fällen werden die Kaufnebenkosten in einer Finanzierung nicht berücksichtigt. Dadurch muss die Immobilienkäufer die Kaufnebenkosten zusätzlich zu seinem Eigenkapital aufbringen.

Folgende Kosten gehören zu den Kaufnebenkosten: Maklercourtage, Grunderwerbssteuer, Gebühren für das Grundbuchamt, Gebühren für ihren Notar. Die Höhe der Kaufnebenkosten ist abhängig vom Kaufpreis der Immobilie. Die einzelnen Positionen der Kaufnebenkosten setzen sich wie folgt zusammen.

Maklercourtage                             ab 3,25 %

Notar und Grundbuchamt               1,5 %

Grunderwerbssteuer                         3,5%

Wie aus der oben aufgeführten Tabelle ersichtlich, können Sie dadurch einen erheblichen Betrag einsparen. Nur die Kaufnebenkosten für Notar, Grundbuchamt und Grunderwerbssteuer sind einzig und allein vom Kaufpreis der Immobilie abhängig.

Hierzu gibt es eine allgemeine Formel zur Berechnung der Kaufnebenkosten. Ein Immobilienkauf mit Makler wird mit ca. 8 bis 10% kalkuliert. Tätigten sie jedoch einen Immobilienkauf ohne Makler, so rechnen Sie mit 5 bis 6%. Sie sehen an diesem Beispiel wie entscheidend die Maklercourtage die Kaufnebenkosten beeinflussen kann. Beim Kaufpreis einer Immobilie von 100.000 €, können sie durch die Nichtinanspruchnahme eines Maklers ca. 4000 bis 5.000 € sparen.

Die Kaufnebenkosten können Sie beeinflussen, indem sie ihre Immobilien nicht über einen Makler kaufen. Idealerweise kaufen Sie direkt vom Bauträger bzw. direkt vom Eigentümer. Bei einem Immobilienkauf von Privatpersonen ist es möglich sich mit dem Verkäufer die Maklercourtage zuteilen. Herrscht nach langen Verhandlungen keine Einigkeit über den Kaufpreis, so ist es möglich den Verkäufer zu bitten die kompletten Maklergebühren zu übernehmen.

Wichtig für einen Immobilienkauf ist, dass sie die Kaufnebenkosten von Anfang an in angemessener Höhe berücksichtigen. Nur in sehr seltenen Fällen werden die Kaufnebenkosten in Ihrem Baukredit berücksichtigt. Dies sollten Sie jedoch im Vorfeld mit ihrer Bank abklären.

Weitere Links zu Kaufnebenkosten für Immobilien


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